Portrait

Claas

Ich bin kein Kind von Traurigkeit. Ich bin ehrgeizig, Pflichtbewusst und traue mich was im Leben. Unter anderem versuche ich auch im Jahr 2017 meinen Horizont zu erweitern. Mein Erstes Model ist der Claas auf den ich im „sozial Media“ aufmerksam geworden bin. Wieder einmal kein Profi vor der Kamera aber dennoch die Chance für mich das Bestmöglich herauszuholen.

Claas hat gerade sein Ingenieurstudium beendet und ist momentan auf der Suche nach dem perfekten Job um das große Geld zu verdienen. Aber Geld allein macht nicht glücklich. Das merke ich auch immer wieder im Alltag. So oft wie ich etwas haben will (am liebsten sofort) so schnell ist es auch wieder vergessen. Und wenn man dann etwas wirklich haben will, dann arbeitet man halt eben hart dafür bis man es bekommen kann. So auch den perfekten Moment vor der Linse. Den gibt es für mich nicht aber dennoch versuche ich den bestmöglichen Zeitpunkt festzuhalten.

Von der Idee zur Umsetzung

 

Wenn man jemanden unbedingt vor der Kamera haben will, dann sollte man ihn auch einfach anschreiben und ihn fragen ob er Lust darauf hat. Genau so war es bei Claas und mir. Ein paar Monate war es dann endlich soweit. Er war mein erstes Model im Jahr 2017. Vom Bahnhof abgeholt ging es dann erst einmal in einem kleinen Café in Hamburg-Bergedorf stärken. Dort haben wir unsere Ideen und Vorstellungen ausgetauscht bei einem frisch gepresstem O-Saft und einem leckeren Croissant. Dann war es endlich Zeit sich auf den Weg zu machen und Claas Kleiderschrank auseinander zu nehmen. Kennt ihr dieses typische Bild einer Frau vor dem Kleiderschrank, stundenlang und sucht das Richtige zum Anziehen? Genau so ging es mir auch nur das es hierbei nicht um mich ging.

 

Beginn in der Speicherstadt um erst einmal wieder in seinen Arbeitsflow zu kommen. Wieder viele Menschen die mir dort ein Lächeln geschenkt haben und es toll finden was ich mache. Das motiviert ungemein. Weiter ging es Richtung Landungsbrücken. Sehr beliebt bei Fotografen. Auf dem weiteren Weg zur „Langen Reihe“ ist mir dann erst einmal aufgefallen wie teuer Hamburg in seiner Parkplatz Suche ist. Unverschämte Eurobeträge für gerade mal eine Stunde Parkzeit. Dennoch sind es dann wieder die kleinen Dinge im Leben die einen glücklich machen wie zum Beispiel Ankerservietten. Anschließend belohnten wir uns mit einem leckeren Burger im „Peter Pane“ und ließen so unseren erlebnisreichen Tag ausklingen.

Fazit

So einen lebensfrohen Menschen wie Claas habe ich lang nicht mehr getroffen. Treu dem Motte „Scheiße mit Schirmchen bleibt Scheiße“ lebt in den Tag hinein. Total sympatischer Mensch und ich hoffe ich habe ihn vor der Kamera nicht zu sehr eingeschüchtert und er hat in in Zukunft noch einmal Lust mit mir ein gemeinsames Projekt auf die beine zu stellen.

 

Ps. Dank Claas hat meine Kamera und selbstverständlich auch mein Statvi jetzt jeweils einen Namen. Willkommen in der Familie Carsten und Steven 😉







Comment


Claas
14/02/2017 at 23:04
Reply

– Ein schöner Tag, an den ich gerne zurück denke –
Nicht nur die schönen Bilder nehme ich mit, sondern auch die wunderbare Zeit zwischen den eizelnen *Klicks* des Auslösers. Ich muss sagen anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich mich zwischen vorbeilaufenden Menschen in Position begeben und eine gute Pose abgeben kann. Vanessa hat es gespürt und machte zu Beginn hinter der Kamera mehr Action als ich es vor der Linse tun konnte. Nach und nach ist die Energie und auch Freude an der Sache rüber geschwappt was zu den Bildern geführt hat, mit denen ich wirklich sehr sehr zufrieden bin. Ich schätze an ihr, dass sie gut auf mich eingegangen ist & stets bedacht war, dass ich mich wohlfühle und das Bild geschossen wird, mit dem ich glücklich bin.

Dickes Dankeschön an dich Vanessa!



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